Veröffentlicht am 24. November 2025 · Lesezeit: 15 Minuten
Wenn du zwischen Telegram und WhatsApp für deine kostenpflichtige Community wählen musst, läuft es im Kern auf eine Frage hinaus: Wie groß willst du wirklich skalieren?
Planst du starkes Wachstum und brauchst leistungsstarke Automatisierung, um alles im Griff zu behalten, ist Telegram ganz klar das bessere Werkzeug. Geht es dir dagegen um eine kleinere, sehr persönliche Gruppe, in der direkte Beziehungen im Mittelpunkt stehen, ist WhatsApp meistens die natürlichere Wahl.
Die Entscheidung zwischen diesen beiden Messaging-Giganten gehört zu den ersten großen Weichenstellungen, wenn du als Creator deine Community monetarisieren willst. Beide Plattformen wurden mit einer völlig unterschiedlichen Philosophie gebaut – und genau diese Basis bestimmt, wie du deine Community managen, skalieren und automatisieren kannst. Es geht hier nicht nur um einen reinen Feature-Vergleich, sondern darum, welche Plattform-DNA zu deinen langfristigen Business-Zielen passt.
Diese EntscheidungsĂĽbersicht zeigt dir visuell, wofĂĽr jede App im Kern gedacht ist.

Die Quintessenz ist ziemlich klar: Wenn du eine groß angelegte, automatisiert verwaltete Community aufbauen willst, ist Telegram für dich gemacht. Wenn du hingegen intime, direkte Gespräche in einer eng verbundenen Gruppe priorisierst, fühlt sich WhatsApp deutlich natürlicher an.
Bevor wir in die Details gehen, lohnt sich der Blick aufs große Ganze. Für die meisten Creator zählen vor allem Dinge wie maximale Gruppengröße, Automatisierungspotenzial und Privatsphäre der Mitglieder. Diese Faktoren entscheiden darüber, ob du deine Tage mit Organisationschaos verbringst – oder wirklich mit deiner Community interagierst.
Hier ein schneller Überblick über die wichtigsten Unterschiede, die das Nutzungserlebnis auf beiden Plattformen prägen.
| Funktion | Telegram | |
|---|---|---|
| Maximale Gruppengröße | Enorme 200.000 Mitglieder | Begrenzt auf 1.024 Mitglieder |
| Automatisierung & Bots | Leistungsstarke API für Bots und Drittanbieter-Tools | Sehr eingeschränkt; überwiegend manuelle Verwaltung |
| Privatsphäre der Mitglieder | Mitglieder können ihre Telefonnummer verbergen | Telefonnummern sind für Admins sichtbar |
| Dateigrößenlimit | Bis zu 2 GB pro Datei (mit Cloud-Speicher) | Bis zu 2 GB pro Datei (auf dem Gerät gespeichert) |
| Auffindbarkeit | Öffentliche Kanäle sind über die Suche auffindbar | Keine öffentliche Suche; nur per Einladung |
Die Tabelle macht deutlich: Auch wenn beide Apps Messenger sind, erfüllen sie für Community‑Builder völlig unterschiedliche Rollen. Telegram ist ein Motor, um große Zielgruppen zu erreichen und zu verwalten. WhatsApp dagegen bleibt ein Tool für geschlossene, persönliche Gespräche.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist, wo deine Audience bereits unterwegs ist. In Frankreich zum Beispiel dominiert WhatsApp den Markt. Im dritten Quartal 2024 lag die Nutzungsrate bei 66,6 % der Internetnutzer:innen – damit ist es der zweitbeliebteste Messenger des Landes. Telegram liegt weit dahinter. Wenn dein Publikum stark in Frankreich konzentriert ist, sind sie bereits auf WhatsApp – was diesen Kanal zum Weg des geringsten Widerstands macht. Detailliertere Statistiken zu französischen Messenger‑Apps findest du etwa bei Statista.
Blickst du unter die Oberfläche, fühlt sich das Community‑Management auf Telegram und WhatsApp wie die Arbeit mit zwei völlig verschiedenen Werkzeugen an. Um herauszufinden, welche Plattform sich für deine kostenpflichtige Community eignet, musst du dir genau die Features anschauen, die direkt beeinflussen, wie du skalierst, moderierst und mit deinen Mitgliedern kommunizierst. Es geht nicht nur um Zahlen – die Unterschiede zeigen zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen darauf, was eine Community überhaupt sein soll.

Die Diskussion Telegram vs WhatsApp beginnt fast immer beim Thema Skalierung – und das aus gutem Grund. Es ist das erste und größte Hindernis für jede Community mit ernsthaften Wachstumsambitionen.
Der auffälligste Unterschied ist die schiere Skalierbarkeit. Telegram wurde für riesige Communities entwickelt: Seine „Supergroups“ können bis zu 200.000 Mitglieder aufnehmen. Für Creator mit großer bestehender Reichweite oder ambitionierten Wachstumsplänen ist das ein gewaltiger Vorteil.
WhatsApp hingegen begrenzt Gruppen auf deutlich überschaubarere 1.024 Mitglieder. Das ist zwar ein großer Sprung im Vergleich zu früher, positioniert die App aber weiterhin klar als Tool für kleinere, intimere Kreise – nicht für riesige Communities. Eine Creatorin, die 5.000 zahlende Mitglieder verwalten will, müsste fünf parallele WhatsApp‑Gruppen jonglieren – ein Rezept für organisatorisches Chaos und ein zersplittertes Mitgliedererlebnis.
Telegram geht noch einen Schritt weiter mit seinem einzigartigen Channel-Feature:
Dieser strukturelle Unterschied ist ein echter Gamechanger. Als Creator kannst du einen Telegram‑Kanal für deinen Kern‑Content nutzen und ihn mit einer separaten Telegram‑Gruppe für Diskussionen verknüpfen. So entsteht ein aufgeräumtes, klar organisiertes Ökosystem – etwas, das du auf WhatsApp kaum sauber abbilden kannst.
Eine Community zu führen bedeutet nicht nur, möglichst viele Menschen in einen Raum zu bekommen – es geht vor allem darum, Ordnung zu halten. Auch hier lässt Telegrams Toolset für Creator WhatsApp weit hinter sich. Telegram gibt dir ein fein einstellbares „Dashboard“, mit dem du das Erlebnis deiner Mitglieder präzise steuern kannst.
Die Admin‑Funktionen von WhatsApp sind dagegen sehr rudimentär. Du kannst andere zu Admins machen und einstellen, wer posten oder Gruppeninfos bearbeiten darf. Für eine kleine Freundesgruppe reicht das – für eine große, zahlende Community ist es aber schlicht zu grob.
Telegram hingegen geht deutlich weiter und gibt dir sehr viel feinere Kontrolle.
Als Creator ist deine Zeit dein wertvollstes Gut. Die erweiterten Admin‑Funktionen und Automatisierungsmöglichkeiten von Telegram sind genau dafür da, dir diese Zeit zurückzugeben – damit du Inhalte erschaffen kannst, statt Mitglieder manuell zu verwalten.
Ein schneller Ăśberblick darĂĽber, was du alles steuern kannst:
| Admin‑Funktion | Telegram | |
|---|---|---|
| Granulare Berechtigungen | Du kannst exakt festlegen, was Mitglieder dürfen (Nachrichten, Medien, Umfragen senden, Nutzer:innen hinzufügen usw.). | Einfache Admin‑Rolle; alle Nicht‑Admins haben dieselben Rechte. |
| Anonyme Admins | Admins können im Namen der Gruppe posten, ohne dass ihr persönlicher Account sichtbar ist. | Alle Admin‑Beiträge sind direkt mit Profil und Telefonnummer der Person verknüpft. |
| Slow‑Mode | Du kannst einen Cooldown zwischen Nachrichten festlegen, um Spam zu verhindern und schnelllebige Chats unter Kontrolle zu halten. | Gibt es nicht. |
| Mitgliederverwaltung | Du siehst ein Protokoll jüngster Admin‑Aktionen, kannst Admins individuelle Titel geben und eine Sperrliste gezielt verwalten. | Im Wesentlichen auf das Hinzufügen oder Entfernen von Mitgliedern beschränkt. |
Das sind keine „Nice‑to‑haves“, sondern zentrale Werkzeuge, um eine große Community gesund und qualitativ hochwertig zu halten. Eine Trading‑Signals‑Community etwa kann „anonyme Posts“ nutzen, um offizielle Signale zu veröffentlichen, ohne dass der persönliche Account der Admins im Vordergrund steht – das wirkt professioneller und erhöht die Sicherheit.
Das ist vielleicht Telegrams größter Vorteil: die offene API und das riesige Ökosystem an Bots. Diese kleinen automatisierten Programme können unzählige Aufgaben in deiner Gruppe übernehmen und mühsame Handarbeit in einen „Einrichten und laufen lassen“-Prozess verwandeln.
WhatsApp verfügt zwar über eine Business‑API, sie ist aber restriktiv, teuer und nicht wirklich dafür ausgelegt, Community‑Abläufe in gleichem Maße zu automatisieren. Für die meisten Creator ist echte Automatisierung auf WhatsApp ohne komplizierte, oft inoffizielle Workarounds kaum realistisch.
Telegram‑Bots hingegen können fast alles übernehmen:
Für eine kostenpflichtige Community ist das ein echter Gamechanger. Verknüpfst du Telegram mit einem Service wie Join My Thread, kann der gesamte Mitglieder‑Lifecycle – von der Zahlung über die automatische Freischaltung bis hin zum Entfernen bei auslaufendem Abo – vollständig automatisiert werden. Genau das ist das Geheimnis, um eine monetarisierte Community zu skalieren, ohne auszubrennen. Diese Möglichkeiten existieren in WhatsApp in dieser Form schlicht nicht.
Wenn Mitglieder für den Zugang zu deiner Community bezahlen, kaufen sie nicht nur Inhalte – sie vertrauen dir auch ihre Daten an. Wie du sie schützt, ist entscheidend. Im Vergleich Telegram vs WhatsApp unterscheiden sich die Ansätze beim Thema Privatsphäre deutlich.
Beide Plattformen bieten solide Sicherheitsmechanismen, aber ihre Grundphilosophien bestimmen, wie diese in der Praxis umgesetzt werden. Diese feinen Unterschiede zu verstehen, ist wichtig, weil deine Wahl direkt beeinflusst, wie viel Anonymität und Sicherheit du bieten kannst – und genau das ist die Basis für Vertrauen in jeder kostenpflichtigen Community.
Im Zentrum der Sicherheitsdiskussion steht die Verschlüsselung. WhatsApp hat seinen Ruf mit standardmäßiger Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung (E2EE) für alle Chats und Anrufe aufgebaut. Es nutzt das bewährte Signal‑Protokoll – nur Sender:in und Empfänger:in können eine Nachricht lesen. Selbst WhatsApp oder der Mutterkonzern Meta haben keinen Zugriff.
Das bietet eine starke, immer aktive Sicherheitsebene. Der Haken: Dieses gerätezentrierte Modell erschwert Automatisierung und das nahtlose Zusammenspiel mehrerer Geräte – etwas, das das Community‑Management schnell kompliziert machen kann.
Telegram verfolgt einen flexibleren Ansatz und unterscheidet zwei Chat‑Typen:
Als Creator einer Community wirst du hauptsächlich Cloud‑Chats nutzen. Das wirft zwar theoretische Fragen zum Datenschutz auf, ist aber gleichzeitig die Grundlage für die Bots, APIs und Features, die das Management großer Gruppen überhaupt erst praktikabel machen.
Neben der Verschlüsselung ist vor allem eines entscheidend für Sicherheit: wie jede Plattform mit der Identität von Nutzer:innen umgeht. Genau hier hat Telegram einen klaren Vorteil – besonders für kostenpflichtige Communities, in denen sich Mitglieder untereinander nicht kennen.
Auf WhatsApp ist die Telefonnummer die zentrale Identität. Um jemanden hinzuzufügen, brauchst du seine Nummer – und Admins sehen die Nummer jeder einzelnen Person in der Gruppe. Für alle, die ihre Kontaktdaten ungern mit Fremden teilen, ist das ein massiver Nachteil.
Dass Telegram mit Usernames arbeitet, entkoppelt die Identität eines Mitglieds von seiner persönlichen Telefonnummer. Dieses eine Feature ist ein zentrales Element, um eine sichere, skalierbare Community aufzubauen, in der sich Menschen wohlfühlen, ohne private Infos preiszugeben.
Telegram erlaubt es Nutzer:innen, einen öffentlichen Benutzernamen zu erstellen. Sie können Gruppen beitreten, chatten und interagieren – nur über dieses Handle, ohne ihre Telefonnummer preiszugeben, selbst dir als Admin nicht. Für eine kostenpflichtige Community ist das ein riesiger Vorteil: Die Hürde für datenschutzbewusste Mitglieder sinkt deutlich, und du schaffst ein sichereres Umfeld, in dem niemand Angst haben muss, ungefragt kontaktiert zu werden.
Dieser Unterschied ist besonders spannend, wenn man sich regionale Nutzungsmuster anschaut. Die enorme Beliebtheit von WhatsApp in Frankreich ist Teil eines langen Trends: Die Plattform wuchs von rund 1 Milliarde Nachrichten pro Tag im Jahr 2011 auf über 140 Milliarden Mitte 2023. Mit etwa 25,1 Millionen Nutzer:innen allein in Frankreich ist der Netzwerkeffekt offensichtlich. Doch selbst diese Reichweite ändert nichts an den Datenschutz‑Trade‑offs, die ein nummernbasiertes System wie WhatsApp mit sich bringt.

Sobald sich deine Community von einem Hobby zu einem echten Business entwickelt, geht es beim Vergleich Telegram vs WhatsApp nicht mehr nur um Features, sondern um Infrastruktur. Genau hier zeigen sich die beiden Plattformen von ihrer wahren Seite. Die Möglichkeit, Zahlungen zu automatisieren und Zugänge zu verwalten, ist kein nettes Extra – sie entscheidet darüber, ob dein Modell wirklich skalierbar ist.
Hier werden die Grundideen der beiden Apps besonders sichtbar. Telegram setzt auf Offenheit und eine entwicklerfreundliche API, wodurch ein reiches Ökosystem an Tools entstehen konnte, die sich direkt andocken. WhatsApp bleibt dagegen ein geschlossenes System, das persönliche Kommunikation klar über Integrationen von Drittanbietern stellt – ein Ansatz, der bei der Monetarisierung schnell zu massiven Hürden führt.
Der vielleicht größte Vorteil von Telegram für Creator ist die leistungsfähige Programmierschnittstelle (API) und die Tausenden von Bots, die darauf aufbauen. Du kannst dir die API wie eine sichere Brücke vorstellen, über die externe Dienste automatisch mit deinen Gruppen und Kanälen interagieren. Das ist das Fundament für ein wirklich skalierbares, weitgehend selbstlaufendes Monetarisierungssystem.
So könnte ein typischer Workflow aussehen:
Für alle Creator, die ernsthaft eine langfristig profitable Community aufbauen möchten, ist Automatisierung unverhandelbar. Die offene API von Telegram macht diesen Grad an operativer Effizienz nicht nur möglich, sondern relativ leicht umsetzbar.
Das ist eine völlig andere Welt als die Realität eines kostenpflichtigen WhatsApp‑Groups.
Eine kostenpflichtige Community auf WhatsApp zu betreiben, bedeutet vor allem eines: Handarbeit. Da es keine wirklich zugängliche, starke API für Community‑Management gibt, landet praktisch jede Aufgabe auf deinem Tisch. Der gesamte Prozess ist ineffizient, fehleranfällig und skaliert schlicht nicht.
Der typische Alltag fĂĽr Creator auf WhatsApp sieht dann so aus:
Mit 20 Mitgliedern ist das vielleicht noch machbar. Bei 100 wird es schnell zum Albtraum – und bei 500 ist es praktisch ein Vollzeitjob, der dich komplett von deiner eigentlichen Arbeit abhält.
Der Unterschied im Workflow ist nicht nur ein kleines Detail, sondern ein grundlegender Bruch in der Skalierbarkeit. Ein System ist auf Wachstum ausgelegt, das andere arbeitet aktiv dagegen.
| Aufgabe | Telegram (mit Automatisierungstools) | WhatsApp (manueller Prozess) |
|---|---|---|
| Onboarding neuer Mitglieder | Vollständig automatisiert. Die Zahlung löst direkt eine automatische Gruppeneinladung aus. | Komplett manuell. Erfordert Zahlungsprüfung, Kontaktanlage und händisches Hinzufügen zur Gruppe. |
| Zugriff entziehen | Vollständig automatisiert. Kündigung oder fehlgeschlagene Zahlung führen automatisch zur Entfernung. | Komplett manuell. Abo‑Zeiträume nachhalten und Mitglieder händisch entfernen. |
| Fehleranfälligkeit | Niedrig. Das System übernimmt das Member‑Management und reduziert menschliche Fehler. | Hoch. Risiko, falsche Personen hinzuzufügen, Zahlungen zu übersehen oder vergessene Entfernungen. |
| Zeitaufwand | Minimal. Einmal einrichten, dann läuft es. | Steigend. Der Verwaltungsaufwand wächst mit jedem neuen Mitglied. |
Für jede:n Creator, der oder die die langfristige Gesundheit des eigenen Business im Blick hat, liegt die Entscheidung auf der Hand: Auch wenn WhatsApp in manchen Regionen mehr Nutzer:innen hat, machen seine strukturellen Grenzen es zu einer schwachen Basis für eine ernsthafte, skalierbare Paid‑Community. Die Infrastruktur von Telegram hingegen wurde von Anfang an darauf ausgelegt, Automatisierung zu unterstützen – und ist damit der logischere Weg für alle, die ihre Zeit schätzen und wirklich wachsen wollen.
Zahlungsprozesse zu automatisieren ist nur ein Teil des Puzzles. Der andere – oft sogar wichtigere – Teil ist, neue Mitglieder für deine kostenpflichtige Community zu gewinnen. Im Vergleich Telegram vs WhatsApp ist die Art und Weise, wie Menschen dich überhaupt entdecken können, einer der größten Unterschiede. Deine Plattform‑Wahl entscheidet darüber, ob dein Wachstum sich teilweise von selbst trägt – oder komplett von deinem Marketing abhängt.

Am Ende läuft alles auf die Grundidee der beiden Apps hinaus. Telegram wurde von Anfang an auf öffentliche Kommunikation ausgelegt und schafft natürliche Wege, über die Menschen dich finden können. WhatsApp dagegen ist als geschlossenes Netzwerk konzipiert, das private Gespräche klar über öffentliche Auffindbarkeit stellt.
Telegram bringt mehrere Features mit, die wie ein eingebauter Growth‑Motor wirken: Potenzielle Mitglieder können dich direkt in der App entdecken. Dadurch entstehen organische Wachstumschancen, die es auf WhatsApp in dieser Form schlicht nicht gibt.
Das stärkste Werkzeug ist hier die globale Suche. Nutzer:innen können nach Stichwörtern rund um ihre Interessen suchen – und wenn dein öffentlicher Kanal oder deine Gruppe entsprechend benannt und optimiert ist, tauchst du in den Ergebnissen auf. Einfach, aber extrem wirkungsvoll.
Wichtige Sichtbarkeits‑Features auf Telegram sind zum Beispiel:
t.me/deinbrand). Dieser Link kann über die Telegram‑Suche gefunden werden und macht dich so sichtbar. Dieses Ökosystem bedeutet, dass deine Community mit der Zeit auch passiv wachsen kann, wenn neue Nutzer:innen zufällig auf dich stoßen – was den Druck auf dein eigenes Marketing deutlich reduziert.
Wachstum auf WhatsApp folgt völlig anderen Regeln. Das System ist geschlossen und bietet praktisch keine interne Auffindbarkeit. Niemand kann deine Gruppe suchen, sie nach Thema finden oder zufällig darüber stolpern. Jedes einzelne neue Mitglied braucht einen Einladungslink, den du aktiv extern verbreitest.
Weil WhatsApp keine interne Entdeckung erlaubt, liegt die gesamte Wachstumsarbeit bei dir als Creator. Deine Community wird nur so schnell wachsen, wie du deinen Einladungslink auf anderen Kanälen – Social Media, Website, Newsletter – sichtbar machst.
Für Communities, bei denen Exklusivität im Vordergrund steht – etwa eine kleine Coaching‑Gruppe, die aus einer handverlesenen E‑Mail‑Liste gespeist wird – kann das gut funktionieren. Für Creator, die mehr Reichweite aufbauen wollen, ist es jedoch eine dauerhafte und spürbare Marketing‑Hürde.
Schauen wir uns an, wie Menschen deine Community auf beiden Plattformen konkret finden können.
| Wachstums‑Feature | Telegram | |
|---|---|---|
| In‑App‑Suche | Ja, Nutzer:innen können nach öffentlichen Kanälen & Gruppen per Name oder Stichwort suchen. | Nein, es gibt keine interne Gruppensuche. |
| Ă–ffentliche Usernames | Ja, t.me/username-Links sind leicht teilbar und auffindbar. | Nein, fĂĽr den Beitritt braucht man eine Telefonnummer oder einen direkten Einladungslink. |
| Auffindbarkeit | Hoch – durch Suche, öffentliche Links und inoffizielle Verzeichnisse. | Praktisch nicht vorhanden; Wachstum hängt zu 100 % von externer Promotion ab. |
| Wachstumsweg | Organisches Wachstum + externe Promotion. | Nur externe Promotion. |
Die Tabelle zeigt deutlich: Telegram ist darauf ausgelegt, dir beim Gefunden‑Werden zu helfen, während du bei WhatsApp jede einzelne Person selbst „zur Party bringen“ musst.
Auch wenn die Nutzerbasis von Telegram in Frankreich im Vergleich zu WhatsApp deutlich kleiner ist, sind die Features ideal für den Aufbau von Nischen‑Communities. Weltweit hat Telegram rund 800 Millionen aktive Nutzer:innen. Und obwohl WhatsApp bei französischen Internetnutzer:innen eine Penetrationsrate von 66,6 % erreicht, macht Telegrams Ausrichtung auf fortgeschrittene Community‑Features die Plattform für bestimmte Zielgruppen extrem attraktiv.
Beim Thema Telegram vs WhatsApp geht es nicht darum, die eine „beste“ App zu finden. Es geht darum, das passende Werkzeug für dein Vorhaben zu wählen. Deine finale Entscheidung muss zu dem passen, was du aufbauen willst – zu deinen Wachstumszielen, deinem gewünschten Arbeitsstil und dem Erlebnis, das Mitglieder in deiner Community haben sollen.
Kurz gesagt: Die Plattform, die du wählst, sollte zu deiner Ambition passen. Baust du eher ein Content‑„Imperium“ oder einen kleinen, eng verbundenen Mastermind‑Kreis?
Wenn du ernsthaft wachsen willst und Effizienz schätzt, führt an Telegram kaum ein Weg vorbei. Die gesamte Infrastruktur ist darauf ausgelegt, Creator beim Aufbau einer großen, zahlenden Community zu unterstützen – ohne dass du in manuellen Aufgaben untergehst.
Telegram ist besonders sinnvoll, wenn du Folgendes aufbauen willst:
Für die meisten Creator, die langfristige Monetarisierung und Wachstum im Blick haben, verschafft Telegrams Funktionsumfang einen klaren, nachhaltigen Vorteil. Die Plattform ist dafür gebaut, dein Business zu tragen – nicht nur deine Konversationen.
Auf der anderen Seite glänzt WhatsApp überall dort, wo Nähe wichtiger ist als reine Größe. Die Einfachheit der App und der Fakt, dass quasi alle sie bereits nutzen, machen sie ideal für kleine, sehr persönliche Communities, in denen direkte, kontinuierliche Kommunikation im Vordergrund steht. Hier werden die Limitierungen der Plattform fast zu einem Vorteil: Sie schafft einen kontrollierten, überschaubaren Raum.
Typische Einsatzszenarien fĂĽr WhatsApp sind zum Beispiel:
In solchen Fällen ist der fehlende Automatisierungsgrad ein vertretbarer Trade‑off, weil die Plattform so vertraut ist. Da extremes Wachstum hier meist nicht im Fokus steht, ist der manuelle Aufwand, einige Mitglieder gelegentlich hinzuzufügen oder zu entfernen, gut handhabbar. Der eigentliche Wert kommt aus der Exklusivität der Gruppe und der direkten Verbindung zu dir – etwas, das WhatsApps einfache Oberfläche sehr leicht macht.
Ja – aber es ist eher ein geplanter Umzug als ein simpler Datentransfer. Du kannst deinen WhatsApp‑Verlauf nicht einfach in Telegram importieren. Die eigentliche Arbeit besteht darin, deine Mitglieder davon zu überzeugen, dass sich der Wechsel für sie lohnt.
Ein reibungsloser Wechsel hängt im Wesentlichen von drei Schritten ab:
Ja, absolut – vorausgesetzt, du nutzt den richtigen Weg: eine vertrauenswürdige Automatisierungslösung. Telegram selbst verarbeitet keine Abo‑Zahlungen. Stattdessen erlaubt es die API, dass spezialisierte, sichere Dienste wie Join My Thread die gesamte Zahlungslogik für dich übernehmen.
Diese Tools integrieren sich direkt in etablierte Zahlungsanbieter wie Stripe, sodass sensible Zahlungsdaten stets geschützt bleiben. Der zugehörige Bot vergibt dann automatisch Zugänge zu deiner Gruppe oder entzieht sie, je nach Zahlungsstatus. So entsteht eine sichere, automatisierte Brücke zwischen Bezahlung und Community‑Zugang – ohne dass du jemals selbst Kreditkartendaten anfassen musst.
Du kannst es dir so vorstellen: Telegram stellt den Raum für deine Community bereit, während spezialisierte Tools das sichere Tor für Zahlungen bilden. Diese Trennung macht das System für Creator so robust.
Engagement ist keine Einheitsmetrik – es sieht auf jeder Plattform anders aus. WhatsApps große Stärke ist seine radikale Einfachheit. Sie fördert direkte, spontane Gespräche, die persönlich und unmittelbar wirken – perfekt für kleine, eng verbundene Gruppen.
Sobald du aber skalierst, spielen Telegrams Funktionen ihre Stärken aus und ermöglichen strukturiertes Engagement auf eine Weise, die WhatsApp nicht leisten kann.
Kurz gesagt: WhatsApp ist unschlagbar für intime Chats, während Telegram dir die Werkzeuge gibt, um eine große Crowd gezielt zu aktivieren und zu moderieren.
Bereit, eine skalierbare, automatisierte und sichere kostenpflichtige Community aufzubauen? Join My Thread stellt dir alle wichtigen Tools zur Verfügung, um deine Telegram‑ oder WhatsApp‑Gruppe mühelos zu monetarisieren. Richte deine Bezahlseite in wenigen Minuten ein und lass unser System den Rest übernehmen.